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Noch heute bieten sogenannte Bauherrenmodelle eine reizvolle Möglichkeit,
die Finanzierung von eigenem Wohnbau schnell und unkompliziert zu bewerkstelligen
und zeitgleich auch steuerlich einige Ersparnisse anzunehmen.
Die Vorteile der Bauherrenmodelle, die man auch noch unter dem Namen "Kölner
Modell" kennt, liegen nämlich darin, sich nicht als Erwerbender einer
Immobilie auszugeben, sondern ausschließlich als dessen Bauherr. Wer auf
diese Weise verfährt - und dies geschieht vor allem organisiert im Rahmen
von Genossenschaften oder anderen Organisationen von Bauherren - kann nämlich
einen großen Teil der Kosten, die dem Erwerb des Hauses dienten, als Werbungskosten
geltend machen, was beim Einkommensteuerausgleich sich natürlich äußerst
positiv bemerkbar macht.
Die Macht der Bauherrenmodelle sollte man dennoch nicht unterschätzen, da
jeder Vorteil auch einen Nachteil mit sich bringen kann. So machen es die Bauherrenmodelle
natürlich verpflichtend nötig, sich um Bereiche wie Mietgarantie oder
Prospektierung zu kommen, die schnell die erhoffte Ersparnis wieder zunichte macht.
In jedem Fall lohnt es sich aber durchzurechnen, ob eines der Bauherrenmodelle
für die eigenen Planungen lohnenswert sein könnten. Für viele Erwerber
von Bauobjekten hat sich dies schon nicht zu knapp in barer Münze ausgezahlt.
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