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Ein Bauvorhaben ist nicht nur kostspielig, sondern oftmals auch komplex und
schwer zu überblicken, sodass viele Bauherren im Rahmen ihrer Planung einen
so genannten Baukostenrechner konsultieren. Ein Baukostenrechner ermöglicht
es dem Bauherren, einen rechnerischen Überblick über das Bauvorhaben
und den daraus resultierenden Finanzierungsbedarf zu gewinnen.
Aus diesem Grund werden Baukostenrechner zumeist auch von den entsprechenden Banken
zur Verfügung gestellt. Der Baukostenrechner ist dabei zunächst ein
rechnerisches Programm, in das der Bauherr die bereits bekannten Kosten seines
Bauvorhabens eintragen kann.
Ausgangspunkt der Berechnung des Baukostenrechner können dabei schon lediglich
die Kosten des Grundstücks sein. Ausgehend von diesem Wert errechnet der
Baukostenrechner die anfallende Grunderwerbsteuer sowie die Notarkosten und die
Kosten für die Eintragung des Erwerb in das zuständige Grundbuch. Ist
ein Makler eingeschaltet, kann der Baukostenrechner nach Information über
dessen Provision auch diese Kosten berücksichtigen.
Weitere Berechnungen kann der Baukostenrechner durchführen, wenn er Werte
über die entsprechende Nutzfläche und die konkreten Bebauungskosten
erhält. Auf diese Weise ist der Baukostenrechner in der Lage, die zahlreichen
und komplizierten Wertzusammenhänge darzustellen, um dem Bauherren einen
hinreichenden Überblick auf dessen Vorhaben zu gewähren. In der Regel
berücksichtigt der Baukostenrechner auch vorhandenes Eigenkapital, sodass
ebenfalls ein hinreichender Überblick über den Finanzierungsbedarf entsteht.
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