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Um ein Bauspardarlehen zu bekommen, muss man im Besitz eines Bausparvertrages
sein.
Schon mit Abschluss des Bausparvertrages kann sich der Bausparer günstige
Zinsen für das zukünftige Bauspardarlehen sichern. Bausparverträge
kann man direkt bei den Bausparkassen oder auch bei Banken abschließen,
die mit den Bausparkassen zusammenarbeiten.
Der Bausparvertrag wird über einen bestimmten Betrag abgeschlossen, die Bausparsumme
und diese setzt sich dann zusammen aus dem Bausparguthaben, welches angespart
werden muss und aus dem Bauspardarlehen, dass die Bausparkasse vergibt. Meistens
müssen Bausparer etwas 50 Prozent der Bausparsumme als Guthaben ansparen
und über den Rest bekommen sie das Bauspardarlehen, wenn der Bausparvertrag
zuteilungsreif ist.
Nicht immer sind die Bauspardarlehen die günstigste Methode, um sein Eigenheim
zu finanzieren, aber Bauspardarlehen haben eine lange Tradition, Bausparen wird
gefördert und die Bausparkassen haben als Baufinanzierer einen Namen, sodass
immer noch ein großer Teil der Eigenheimfinanzierungen über klassische
Bauspardarlehen abgewickelt werden.
Erst wenn das Bauspardarlehen ausgezahlt wird, beginnt die Darlehensphase,
ein Vorteil der Bauspardarlehen ist ihre relativ kurze Laufzeit im Vergleich zu
Hypothekendarlehen. Meistens werden Bauspardarlehen mit höheren Tilgungsraten
über eine Laufzeit von zehn bis zwölf Jahren gewährt.
Ist ein Bausparvertrag noch nicht zuteilungsreif, wird das Bauspardarlehen noch
nicht gewährt, dann muss eventuell eine Zwischenfinanzierung erfolgen.
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