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Viele Menschen träumen davon, eine Wohnung oder ein Haus ihr Eigen nennen
zu können - allerdings sehen viele darin ein großes finanzielles Risiko,
das aber durch den Einsatz einer Bausparfinanzierung gemindert werden kann. Weiterhin
hat die Bausparfinanzierung den Vorteil, dass man nur die Hälfte des geplanten
Finanzierungsvolumens als Kredit aufnimmt und die andere Hälfte selbst anspart.
Bei einer Bausparfinanzierung schließt der Kunde einen Bausparvertrag
mit einer Bausparkasse ab. In den ersten Jahren werden durch regelmäßige
Einzahlungen 40 - 50 % der vereinbarten Bausparsumme angespart. Die Bausparkassen
haben unterschiedliche Voraussetzungen, die zutreffen müssen, bevor die Bausparfinanzierung
ausbezahlt wird. Eine grundsätzlich notwendige Voraussetzung ist aber, dass
der vorher vereinbarte Prozentsatz der Bausparsumme als Sparleistung eingezahlt
wurde. Mit der Zuteilung beginnt die eigentlich Bausparfinanzierung: die Bausparkasse
stellt die ersparten Leistungen zur Verfügung und zahlt die fehlenden 50
- 60 % der Bausparsumme als Kredit aus. Wie bei jedem anderen Kredit auch, muss
der Bausparer bei der Bausparfinanzierung regelmäßig Zinsen und Tilgung
zahlen.
Bei der Betrachtung von Bausparfinanzierungen fällt auf, dass der Zinssatz
während der Sparphase relativ gering ist. Aufgewogen wird dies durch den
Vorteil, dass der Kreditzinssatz bei der Bausparfinanzierung dementsprechend auch
geringer ist als bei anderen Darlehensarten.
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