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Wer langfristig den Weg in die eigenen vier Wände plant, ist mit dem Abschluss
eines Bausparvertrages in der Regel überaus gut beraten. Mit so einem Vertrag
bei einer Bausparkasse ist es möglich, sich schon sehr frühzeitig bestimmte
Konditionen für seine Immobilienfinanzierung zu nutzen. Die Konditionen,
welche die Bausparkasse hier bietet, sind in aller Regel besser als auf dem freien
Markt.
Um aber in den Genuss eines Kredites einer Bausparkasse zu kommen, muss der
Bausparer im Vorwege einen Bausparvertrag bespart haben. Zu diesem Zweck wird
bei der Bausparkasse ein Vertrag mit einer bestimmten Nennsumme abgeschlossen.
In der Regel muss der Bausparer dann die Hälfte (teilweise auch nur 40%)
der Bausparsumme an die Bausparkasse zahlen. Dieses Geld wird seinem Vertrag dann
als Bausparguthaben gutgeschrieben. Ist der Soll erfüllt und die Hälfte,
oder 40%, der Bausparsumme sind eingezahlt, wird der Vertrag zuteilungsreif. Der
Bausparer hat nun die Möglichkeit, die gesamte Bausparsumme aus seinem Vertrag
zu erhalten, die Hälfte gehört ihm ja schon, die andere Hälfte
bekommt er von der Bausparkasse als Darlehen.
Eine Bausparkasse ist, vereinfacht gesagt, nicht anderes als ein Zusammenschluss
von Menschen, die dieselben Ziele haben - Bauen, Kaufen oder Renovieren. Dabei
baut eine Bausparkasse auf ein sehr einfaches Prinzip: Wenn ein Mensch 10 Jahre
brauchen würde, um sein Haus zu finanzieren, brauchen 10 Menschen ein Jahr
und 120 Menschen nur einen Monat. Das erste Mitglied einer Bausparkasse kann also
sehr schnell ein Haus bauen, finanziert dann aber die Häuser der anderen
Mitglieder ebenfalls mit.
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