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Frankenkredite sind derzeit der große Renner bei den verschiedenen Arten
der Baufinanzierung. Mit Frankenkrediten meint man natürlich keine Kredite
aus Franken, sondern Kredite in der Währung Schweizer Franken. Frankenkredite
bieten derzeit fast konkurrenzlos günstige Zinsen, die momentan bei ca. 3%
liegen.
Die einzigen Kredite, die noch günstiger sind als Frankenkredite sind die
Fremdwährungskredite, die in japanischen Yen aufgenommen werden, hier zahlt
man sogar nur 2% Zinsen. Frankenkredite haben allerdings einen entscheidenden
Vorteil, die Schweizer Währung ist im Vergleich zur japanischen deutlich
stabiler, bei Frankenkrediten muss man nicht mit großen Währungsschwankungen
rechnen. Frankenkredite werden aber natürlich nicht an jeden vergeben und
auch nicht für jedes Bauvorhaben.
Wer mit einem Frankenkredit ein gewerblich genutztes Gebäude finanzieren
möchte, wird keinen Erfolg haben, Frankenkredite werden nur für Wohnimmobilien
vergeben und bereits eine gemischte Nutzung ist ein Ausschlussgrund. Allerdings
können Frankenkredite auch dafür benutzt werden, wenn man diverse Einschränkungen
in Kauf nimmt. Nicht jede Bank vergibt diese begehrten Kredite, daher sollte man
sich vorher sehr gut informieren, welche Bank Frankenkredite vertreibt und ob
eine größere Bearbeitungsgebühr verlangt wird.
Sofern die Rahmenbedingungen gut sind, kann man mit einem Fremdwährungskredit
wirklich günstig eine Immobilie finanzieren, gerade wenn man über viel
Eigenkapital verfügt.
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