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Für die meisten europäischen Verbraucher gibt es innerhalb Europas
keine Fremdwährung mehr. Das macht das Reisen einfacher, niemand muss im
Urlaub im Euroraum mehr eine Fremdwährung mit sich tragen. Außerordentlich
wichtig ist das Thema Fremdwährung allerdings bei der Geldanlage.
Durch die Finanzportale im Internet greifen immer mehr Verbraucher auf alternative
Anlageformen zu, die über das Sparbuch und den nationalen Rahmen hinaus gehen.
Aktien, Aktienfonds, Anleihen und Zertifikate sind oft nicht in Euro, sondern
in einer Fremdwährung ausgestellt.
Aktienfonds sind häufig gegen Wechselkursrisiken, die bei einer Fremdwährung
auftreten können, abgesichert. Liegt bei einer Anlageform keine Absicherung
vor, muss ein Anleger gründlich aufpassen. Steigt beispielsweise eine in
US-Dollar notierte Aktien im Wert um 20%, sinkt jedoch gleichzeitig der Wert der
Fremdwährung gegenüber dem Euro um 30%, macht der Anleger einen Verlust.
Bei hochverzinslichen Anleihen sieht es nicht anders aus.
Isländische Anleihen waren über Jahre hinweg mit weit über 10%
verzinst. Die isländische Währung wurde jedoch gegenüber dem Euro
um über 50% abgewertet. Der Anlagebetrag ist damit in großen Teilen
für den Anleger verloren. Broker bieten Derivate auf eine Fremdwährung
an. Damit wird auf die Entwicklung des Wechselkurses zwischen Euro und Fremdwährung
gewettet.
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