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Bei der Prüfung der Finanzierbarkeit eines Bauvorhabens, entscheiden sich
immer mehr Bauherren für Fremdwährungsfinanzierungen. Das liegt insbesondere
daran, dass Fremdwährungsfinanzierungen oftmals zu einem niedrigeren Zinssatz
zu bekommen sind. Außerdem sind die Bauvorhaben meist derart knapp kalkuliert,
dass Fremdwährungsfinanzierungen die einzige Möglichkeit, diese überhaupt
noch umsetzen zu können.
Bei Fremdwährungsfinanzierungen erhält der Darlehensnehmer den Kredit
in einer anderen Währung als in Euro ausgezahlt. Das können zum Beispiel
schweizer Franken sein. Wenn die Zinssituation sich im Euroraum so gestlatet,
dass die Zinsen dort höher sind als in der Schweiz (um bei diesem Beispiel
zu bleiben), spart der Kunde nicht selten 1 oder 2 Prozent Zinsen durch Fremdwährungsfinanzierungen.
Da Baufinanzierungen aber oft über Zeiträume von mehreren Jahrzenten
gehen, biergen Fremdwährungsfinanzierungen auch ein gewisses Gefahrenpotential.
Sollte die Währung, in der das Darlehen ausgezahlt ist, sich verteuern, wird
es für den Darlehensnehmer sehr schwer, die Tilgung fortzuführen. Mitunter
geht der Zinsvorteil sogar komplett verloren. Dann können Fremdwährungsfinanzierungen
zu einem teuren Geschäft werden.
Deswegen ist es besonders wichtig, dass der Darlehensnehmer sich gegen die
Veränderungen im Wechselkurs absichert. Die Banken, die Fremdwährungsfinanzierungen
vermitteln, bieten solche Absicherungsgeschäfte meist gleich mit an. Damit
ist der Kunde auf der sicheren Seite und profitiert auf Dauer von niedrigeren
Zinsen!
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