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Ein Fremdwaehrungskredit unterscheidet sich von einem gewöhnlichen, im
Inland aufgenommenen Ratenkredit nur in seinen Einzelheiten. Tilgungsmodalitäten
und andere Rahmenbedingungen stimmen bei inländischen Krediten und dem Fremdwaehrungskredit
in der Regel überein. Ein wesentlicher Unterschied liegt alleine darin, dass
der Fremdwaehrungskredit stets in einer Fremdwährung und in der Regel bei
einer ausländischen Bank aufgenommen wird. Die Kreditsumme beim Fremdwaehrungskredit
beträgt mithin beispielsweise 100 Euro, ausgezahlt in Schweizer Franken.
Die ausgezahlte Kreditsumme in der Fremdwährung wird beim Fremdwaehrungskredit
also stets wieder auf die inländische Nominalwährung zurückgerechnet.
Das gilt auch hinsichtlich der Tilgung des Fremdwaehrungskredit. So sind die Tilgungsraten
in Euro berechnet, allerdings zu zahlen in Schweizer Franken.
Die Beliebtheit eines derartigen Fremdwaehrungskredit ist insbesondere auf die
Möglichkeit von Währungsgewinnen zurückzuführen. Sinkt nämlich
die inländische Währung - auf die die zu zahlende Summe stets bezogen
ist - und steigt die ausländische Fremdwährung, muss der Kreditnehmer
des Fremdwaehrungskredit für die Rückführung des Kredits weniger
aufwenden, als er erhalten hat. Somit macht er einen Gewinn, welcher im Rahmen
des Fremdwaehrungskredit stets als Währungsgewinn bezeichnet wird.
Parallel dazu besteht aber auch die Möglichkeit spiegelbildlicher Währungsverluste.
Diese treten dann ein, wenn der Kurs der Kreditwährung sinkt. In diesem Fall
muss der Kreditnehmer des Fremdwaehrungskredit mehr zurückführen, als
er erhalten hat.
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