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1. Keine 100% Finanzierung, schon gar nicht eine 120% Finanzierung
2. Festschreibungen sind nur scheinbar günstig, da Sie in der Regel für
nur 10 Jahre fest sind und Sie in dieser Zeit kaum tilgen (außer Sie nehmen
hohe Tilgungen und damit auch hohe Monatsraten in Kauf!)
3. Wer garantiert Ihnen, dass Sie nach Ablauf der Festschreibung a) eine Anschlussfinanzierung
bekommen und b) zu guten Konditionen?
4. Man sollte mind. 20% Eigenmittel in die Finanzierung einbringen
5. Vermeiden Sie Knebelverträge - bei österreichischen Fremdwährungsdarlehen
können Sie jederzeit Sondertilgungen in beliebiger Höhe vornehmen, jederzeit
umschulden oder die Währung wechseln (ohne Pönale oder Vorfälligkeit)
6. Vermeiden Sie unbedingt Bauspardarlehen - diese eignen sich nur für
Kreditnehmer, die in der Lage sind das Darlehen in 10 Jahren komplett abzuzahlen.
7. Beachten Sie, dass bei Bauspardarlehen der Zins nicht für die Kreditsumme,
sondern für die Bausparsumme angegeben wird - damit versuchen Bausparkassen
die Kunden durch vermeintlich billige Zinsen zu ködern! Beachten Sie immer
die Gesamtkosten des Kredites während der gesamten Laufzeit!
8. Fremdwährungsdarlehen haben eine wesentlich höhere Tilgungskomponente
als klassische Annuitätendarlehen, in der Regel werden zwischen 40-55 % (je
nach Laufzeit) der Rate bei Fremdwährungsdarlehen direkt in die Ansparung
für die Tilgung am Ende der Laufzeit investiert. Bei klassischen deutschen
Baufinanzierungen können Sie froh sein, wenn Sie nach Ablauf der ersten 10
Festschreibungsjahre die Nebenkosten finanziert haben!
9. Die Zinsen im Schweizer Franken haben eine chronische Differenz gegenüber
den Euro Zinsen von durchschnittlich 1,5%, d.h. Sie können sich bei einer
25 jährigen Laufzeit bis zu 35% an Zinsen ersparen!
10. Das Argument der Währungsspekulation bei Fremdwährungsdarlehen
ist nicht zu halten, weil der Schweizer Franken de facto an den Euro gekoppelt
ist. Vor 25 Jahren war der CHF Kurs 1,55 - 1,60 zum EUR. Die Relation hat sich
innerhalb von 25 (!) Jahren nicht wirklich geändert. Selbst wenn man 10 Jahreszeiträume
betrachtet, war ein CHF-Darlehen immer günstiger als ein EUR Darlehen. Fremdwährungsdarlehen
über Österreich sichern immer (!) ein Fremdwährungsrisiko bis zu
20 % ab, was historisch betrachtet bei weitem ausreicht
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