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Der Begriff Eigenkapital hat in den Bereichen Betriebswirtschaft, Kapitalmarkt
sowie Immobilienfinanzierung verschiedene Bedeutungen. Im Folgenden betrachten
wir das Eigenkapital im Rahmen der Immobilienfinanzierung.
Eigenkapital sind all jene Mittel, über welche der Eigentümer verfügen
kann. Darunter fallen unter anderem Bargeld, Festfeld, Bausparguthaben, u.ä.
Der Eigenkapitalbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die absolute
Untergrenze stellen die Nebenkosten da, welche Fixkosten darstellen.
Sie belaufen sich in der Regel auf 5 % - 10 % des Kaufpreises. Im Falle er Eigennutzung
der Immobilie sollte der Eigenkapitalanteil relativ hoch angesetzt werden. Einerseits
ist ihr Finanzierungsbedarf niedriger, was von der Bank aufgrund des geringeren
Zahlungsausfallrisikos mit besseren Zinskonditionen belohnt wird.
Im Falle der Vermietung der Immobilie ist die Situation umgekehrt: Die Eigenkapitalquote
sollte möglichst gering angesetzt werden, da die Zinsen als Werbungskosten
steuerlich geltend gemacht werden können. Somit sinkt das einkommenssteuerpflichtige
Einkommen und die daraus resultierende Steuerschuld nimmt ab.
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