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Ein Annuitätenkredit ist ein Darlehen, bei dem der Darlehensnehmer neben
einer Zinsrate, auch eine Tilgung, die so genannte Annuität, an die Bank
zurückzahlt.
Annuitätenkredite gehören, zusammen mit endfälligen Darlehen und
Bauspardarlehen zu den am häufigsten verwendeten Produkten in der Immobilienfinanzierung.
Wenn es finanziell möglich ist, sollte die Annuität bei einem Annuitätenkredit
stets so hoch wie irgend möglich gewählt werden - die Rückzahlungsdauer
des Darlehens sinkt auf diese Weise enorm.
Wird ein Annuitätenkredit für die Zukunft abgeschlossen, zum Beispiel
weil die Zinsbindungsphase des bestehenden Kredites noch 2 Jahre läuft, man
sich die aktuellen Zinsen aber bereits heute sichern möchte, spricht man
von einem so genannten Forward-Darlehen. Dem Zins für den Annuitätenkredit
wird in diesem Fall ein so genannter "Forwardaufschlag" hinzugerechnet.
Die Grundlage eines jeden Annuitätenkredites bildet der so genannte Darlehensvertrag,
ein Dokument, in dem alle wichtigen Eckdaten des Darlehens aufgelistet sein müssen.
Neben der Darlehenssumme und dem nominalen und effektiven Zins des Annuitätenkredites,
müssen in dem Kreditvertrag eines Annuitätenkredites besonders auch
etwaige Restschuldversicherungen oder auch die sonstigen Bearbeitungsgebühren
ausgewiesen werden.
Auch die Zinsfestschreibungszeit des Annuitätenkredites muss im Darlehensvertrag
genannt werden - in der Regel sind das zehn Jahre, aber auch längere und
kürzere Zeiträume für die Zinsfestschreibung des Annuitätenkredites
sind möglich.
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