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Eine Währung wird als Fremdwährung bezeichnet, wenn sie zu Zahlungs-
und Wertaufbewahrungszwecken, außerhalb der sie in den Umlauf gebrachten
Zentralbank, genutzt wird.
Zahlungen in Fremdwährung können freiwillig entgegen genommen werden.
Meist ist jedoch der Umtausch der Devisen (ausl. Schecks, Wechsel, Zahlungsforderungen
und Bargeld) vor Zahlung im eigenen Währungsraum notwendig. Dieser Wechsel,
der Fremdwährung, bei den Banken geht meist mit einem Verlust einher.
Länder in denen die eigene Währung die Geldfunktion nicht mehr erfüllt
nehmen oft eine Fremdwährung als eigene an. Hierbei spricht man von Dollarisierung
oder Eurosierung.
Im Handelsbereich wird, um das Wechselrisiko gering zu halten, von dem Einkäufer
die Fremdwährung seines Zulieferers angekauft oder der Verkäufer lässt
sich die Fremdwährung verbriefen. Hierdurch werden die Zahlungen in ihrem
Wert stabilisiert.
Der Handel innerhalb Europas wurde durch die Einführung des Euros erleichtert.
Alle an der Währungsunion teilnehmenden Länder gehen seitdem kein Wechselkursrisiko
oder einen Tauschverlust, durch die Fremdwährung, mehr ein.
Die Fremdwährung unterliegt immer den Bestimmungen ihres Währungsraumes.
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