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Fremdwährungen, auch als Devisen bezeichnet, sind Währungen, die
innerhalb eines gewissen Einflussbereichs einer Zentralbank als fremd, also nicht
von der Zentralbank emittiert sind. Fremdwährung ist also zum Beispiel der
Dollar im Euro- Raum, da der Euro, der von der EZB emittiert wird, mit einigen
Ausnahmen,die europäische Währung stellt.
Fremdwährungen sind Devisen anderer Länder, die im eigenen Land erst
umgetauscht werden müssen. Fremdwährungen können aufgrund von Wirtschaftsschwan-kungen,
oder Hyperinflation schlagartig an Wert verlieren. Kleine , schwache Fremdwährungen
aus dem asiatischen Raum sind dafür besonders anfällig.
Starke Fremdwährungen wie der Dollar oder das Pfund dagegen sind stabile
Fremdwährungen. Die EZB handelt mit anderen nationalen Zentralbanken weltweit,
um die Kurse der Währungen stabil zu halten. Um das zu erreichen, verkauft
und kauft sie Fremdwährungen.
Dieses Instrument benutzt sie, um den Kurs zu erhöhen, was die EZB durch
Verkauf von Fremdwährungen schafft, da somit das Angebot an der eigenen Währung
international verknappt wird und der Kurs somit steigt. Um den Kurs zu senken,
kauft die EZB Fremdwährungen mit ihrer eigenen Währung. Dadurch wird
der internationale Markt versorgt, das Angebot steigt, der Preis fällt.
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