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Bei einem Fremdwährungsdarlehen wird das Darlehen in einer fremden Währung
aufgenommen. Durch Kursschwankungen kann die Schuld steigen oder, im günstigen
Fall, sinken. Angenommen, jemand nimmt ein Fremdwährungsdarlehen auf und
zu diesem Zeitpunkt, erhält er für einen Euro 1,5 Einheiten der anderen
Währung. Am Ende verändert sich aber der Wert der Fremdwährung,
der Kunde erhält jetzt 1,6 Einheiten der Fremdwährung.
So muss er weniger Euro aufwenden, um die Schuld des Fremdwährungsdarlehens
zu tilgen. Es gibt also die Chance, dass man durch das Fremdwährungsdarlehen
am Ende weniger zahlen muss, aber auch das Risiko, am Ende draufzuzahlen. Wenn
die eigene Währung stärker als
die Fremdwährung wird, hat der Darlehensnehmer durch das Fremdwährungsdarlehen
einen Vorteil.
Wer in der richtigen Währung ein Fremdwährungsdarlehen aufnimmt,
kann an günstigere Zinsen kommen. Es gibt Länder, die versuchen, mit
billigem Geld die Wirtschaft positiv zu beinflussen. So etwa in Japan mit dem
Japanischen Yen.
Die günstigeren Zinsen und die endfällige Rückzahlung des Darlehens
führen zu den Vorteilen des Darlehens. Diese beiden Faktoren führen
im Vergleich zu einem Euro Darlehen zu einer Laufzeitverkürzung von ca. 10
Jahren und zu einer Gesamtkostenreduzierung von etwa 40%.
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