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Informationen / Währungsabsicherung

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Währungsrisiko

Kein Risiko ohne Chancen. Währungen schwanken untereinander. Die Relationen können sich daher verbessern oder verschlechtern, das heißt es können gegenüber der Basiswährung Gewinne oder Verluste entstehen. Daher müsste man eigentlich vom Währungsrisiko aber auch von der Währungschance sprechen. Die ist aber unüblich.

Währungen haben immer einen langfristigen Trend über mehrere Jahre, daher ist das Währungsrisiko in der Regel leicht einzuschätzen. Darüber hinaus gibt es kurzfristige Schwankungen, die den langfristigen Trend überlagern. Sowohl das langfristige als auch das kurzfristige Währungsrisiko kann man mit unterschiedlichen Instrumenten absichern. Bekannt ist der sogenannte Währungscap. Es handelt sich um ein selbständig handelbares Wertpapier, das jederzeit ge- und verkauft werden kann. Es handelt sich dabei um einen Kauf oder Verkauf auf Termin. Damit man den Kurs in der Zukunft gesichert bekommt, zahlt man in Form eines Aufschlages eine Prämie - vergleichbar mit einer Versicherungsprämie. Der kunde muss nun entscheiden, ob er das Risiko selbst tragen will, oder aber für die Abnahme des Risikos eine Versicherungsprämie zahlen will.

Eine ander Absicherung des Währungsrisiko bietet das Devisenmanagement. Dabei wird die Währung am internationalen Devisenmarkt gehandelt, Mit geringen Aufschlägen (bid/ask) kann dabei von einer Währung in die andere gewechselt werden. Für eine Devisenmanagement ist in der Regel eine Einschusspflicht gegeben, zumal eine derartige Transktion mit Risiko verbunden ist. Der Einschuss kann dabei verloren gehen. Die Höhe des Einschusses bewegt sich zwischen 4% und 10%. Der Verlust des Einschusses schmerzt dann, wenn dies bei der ersten oder einer der ersten Transaktionen passiert. Sind aber bereits vorangegangen positive Transaktionen abgeschlossen, dann verringert eine Verlusttransaktion lediglich den Gewinn.

Gute Devisenmanagementfirmen, verwenden beispielsweise Euro oder Fremdwährungsdarlehen als sogenanntes Underlying. Auf dieses Underlying erwirtschaften diese oft bis zu 10% Erträge im Jahr - "Das Darlehen das sich selbst zurückzahlt". Mit diesen Erträgen wird u.a. das Währungsrisiko mehr als abgedeckt, darüber hinaus erfolgt die vorzeitige Rückzahlung des Darlehens.

Im übrigen ist das Währungsrisiko je nach Währung unterschiedlich, zum Beispiel beim Franken niedrig, hingegen beim Yen hoch.

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