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Zinscap bzw Zinsfloors sind Zinsderivate. Diese bieten einen variable Verzinsung
und eine Zins -ober und -unter Grenze. Ein Zinscap ist in der Regel auf die liquide
Geldmarktssätze bezogen, diese sind die Libor und der Euribor.
Bei dem Zinscap wird die Laufzeit des Kredites in sogenannte Zinsanpassungsperioden
unterteilt, und diese Perioden sind mindestens drei Monate lang, aber in der Regel
höchstens zwölf. Wird beim Zinscap der entsprechende Geldmarktsatz schon
am Anfang der Zinsperiode überschritten, dann muss der Cap am Ende der Zinsperiode
die Differenz zwischen der Caprate und dem Geldmarktsatz zahlen. Gegenteil dazu,
zahlt der Floor am Ende der Zinsperiode die Differenz zwischen Floorate und Geldmarktsatz.
Die Caps helfen dabei, dass die Zinsen variabel sind und sie nur bis zu einem
bestimmten Höchstbetrag gehen.
Wird aber der Maximalbetrag des Zinssatzes überschritten, zahlt der Cap
die Differenz zwischen dem eigentlichen Zinssatz und der maximalen Zinsobergrenze.
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