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Von Nahrungsmitteln einmal abgesehen, ist einem die Wohnung das Wichtigste.
Wer keine eigene Wohnung hat, also entweder auf der Straße leben oder in
einem Obdachlosenasyl hausen muss, fühlt sich an den Rand der Gesellschaft
gedrängt.
Die Kosten für eine eigene Wohnung sind in den letzten Jahren stark gestiegen.
Der Preisanstieg für die Wohnung ist aber nicht durch die Preiserhöhungen
der Kaltmieten zu erklären, sondern durch die überdurchschnittlich stark
gestiegenen Energiepreise. Die Wohnung zu heizen oder in den eigenen vier Wänden
Gas und Strom zu haben, ist mittlerweile fast zu einem Luxus für Besserverdienende
geworden. Nicht umsonst hat zum Beispiel die deutsche Regierung vor kurzem beschlossen,
das Wohngeld zu erhöhen. Sie hat eingesehen, dass Geringverdiener eine größere
staatliche Hilfe brauchen, um die Nebenkosten ihrer Wohnung zu finanzieren.
Wer es sich leisten kann und nicht sein Leben lang nur Mieter sein will, spart
vielleicht auf eine Eigentums-Wohnung oder gar ein eigenes Haus. In eine selbstgenutzte
Wohnung zu investieren, ist eine sehr beliebte Form der Geldanlage und auch eine
gute Altersvorsorge. So spart man sich später das Geld für die Miete
und hat mehr Rente zur Verfügung, um sich einen schönen Lebensabend
zu machen in der eigenen Wohnung.
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