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Yen- Kredite sind Fremdwährungsdarlehen, die insbesondere aus der Baufinanzierung
bekannt sind. Wer Yen- Kredite aufnimmt, profitiert in der Regel von den aktuell
günstigen Zinsen, die man aber mit einem höheren Risiko des Verlustes
bezahlt. Der Niedrigwährungszins des Yen ermöglicht Interessenten den
Erhalt von billigem Baugeld, was zeitgebunden vergeben wird und mit Zinsen an
den Gläubiger zurückgezahlt werden muss.
Aus der unterschiedlichen Entwicklung der Währung kann man bei Yen-Krediten
einen Vorteil erzielen.
Werden die Yen-Kredite zu einer Zeit aufgenommen, in der die Zinsen für Yen
niedriger liegen als für Euro, so kann man allein vom Zinssatz her sparen
und bei etwaigem weiteren Währungsverfall seine Keditschuld stark verringern.
Steigt der Yen (vielleicht sogar mehr als der Euro), so muss man allerdings mit
hohen Verlusten rechnen.
Die Yen-Kredite können bei einer Bank in Japan aufgenommen werden.
Langfristig liegen die Zinsen für Yen-Kredite bei nur 0,1 Prozent zuzüglich
der Gebühren, sodass im Endeffekt für Yen-Kredite ein Zinsniveau von
1,6 Prozent pro Jahr besteht.
Vor Vertragsabschluss ist es wichtig, die Zinshöhe zu beobachten und die
Zeiträume nicht zu lange auszudehnen, wobei 10 Jahre Laufzeit normal sind.
Ein Prominenter Kreditnehmer von Yen-Krediten ist z.B. die Stadt München,
die über die WestLB eine Finanzierung über 8 Milliarden Yen aufgenommen
hat.
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