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Bei einer Baufinanzierung handelt es sich um einen Kredit, welcher durch eine
Immobilie abgesichert wird. Dies geschieht i.d.R. durch Eintragung einer Grundschuld
in das Grundbuch.
Der Zinssatz einer Baufinanzierung richtet sich nach dem Leitzins, der von der
Zentralbank vorgegeben wird.
Die Zinssätze für Baufinanzierungen sind an mehrere Faktoren gekoppelt:
Der Wert der Immobilie, in die Baufinanzierung eingebrachtes Eigenkapital, das
Einkommen des Kreditnehmers, die Darlehenshöhe sowie die Zinsbindungsfrist
u. einiges weitere spielen bei der Ermittlung des Zinssatzes eine große
Rolle.
Die Zinsbindungsfrist einer Baufinanzierung stellt den Zeitraum dar, für
den der Zinssatz der Baufinanzierung festgeschrieben wird. Erst nach diesem Zeitraum
kann die Bank dem Kreditnehmer einen neuen Zinssatz anbieten. Ebenso darf der
Kreditnehmer nur nach Absprache mit der finanzierenden Bank vor Beendigung dieser
Zinsbindungsfrist die Baufinanzierung ablösen. Ein gesetzliches Kündigungsrecht
hat der Kreditnehmer nach 10 Jahren, auch wenn für die Zinsbindungsfrist
z.B. 15 Jahre vereinbart wurden.
Es handelt sich bei Baufinanzierungen i.d.R. um langfristige Darlehen, welche
von Banken, Sparkassen oder Versicherungen herausgegeben werden. D.h. der Kreditnehmer
zahlt seine Baufinanzierung über viele Jahre (meist bis zu 35 Jahre) mit
einer kleinen Tilgung an den Kreditgeber der Baufinanzierung zurück.
Eine Baufinazierung wird zumeist monatlich mit einem gleichbleibenden Betrag
zurückgezahlt. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus Zins und Tilgung.
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